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Blechcello, das etwas andere Performance Instrument

Blechcello, ursprünglich konzipiert zum Reisen. Der Hals war abnehmbar, um in dem hinten offenen Inneren verstaut zu werden. Der Innenraum bietet jede Menge Möglichkeiten für kreative Ideen. So entschloß ich mich, den Hals zu fixieren.

Kristoff Becker – Zwischen Handwerk, Kunst und Klang

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Schon während meiner Tischlerlehre baute ich meine ersten eigenen Instrumente. Mit meiner Gesellenprüfung, für die ich eine akustische Bassgitarre samt Koffer anfertigte, war eine Richtung vorgegeben: Ich wollte nicht nur Dinge herstellen, sondern eigene Klangwelten erschaffen.

Ich entschied mich, von Kunst und Musik zu leben – ein Weg, der Vielseitigkeit verlangte. Mein Alltag entwickelte sich zu einem Dreiklang aus Auftragskunst, Musik und Schnitzerei.

Musikalisch bewegte ich mich zwischen unterschiedlichen Welten: Mit der Formation Trioglyzerin vertonte ich Stummfilme, mit meinem Soloprojekt Cellotronics erforschte ich die Verbindung von Cello und Elektronik. Unter dem Namen Tangotronics entwickelte ich einen eigenen, selbst komponierten Elektrotango. Parallel dazu entstanden Schnitzereien und Malereien im Auftrag – Arbeiten, bei denen handwerkliche Präzision und künstlerische Vorstellungskraft zusammenfanden.

2012 bündelte ich diese Erfahrungen in der Gründung der kOff e-Cello Manufaktur. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung neuer elektroakustischer Celli: Instrumente, die traditionelle Baukunst mit neuen technischen und klanglichen Möglichkeiten verbinden. Dabei ging es mir nicht allein um die Weiterentwicklung eines Instruments, sondern auch um die Frage, wie sich Klang, Form und Spielgefühl neu denken lassen.

Meine Instrumente und Arbeiten wurden 2015 im Pariser Rathaus, dem Hôtel de Ville, und 2016 im Berliner Kunstgewerbemuseum präsentiert.

Ob beim Schnitzen, Malen, Musizieren oder Instrumentenbau – meine Arbeit bewegt sich an den Übergängen zwischen Kunsthandwerk und freier Gestaltung, zwischen akustischer Tradition und elektronischer Klangwelt. Mich interessiert das Ausloten dieser Grenzen und die Suche nach Ausdrucksformen, die sich nicht auf eine einzige Disziplin festlegen lassen.

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Gambia, das erste halbakustische Cello

Gambia, das erste halbakustische Cello, inspiriert vom Design alter Gamben.ein Textabschnitt.

Kristoff Becker – Between Craft, Art and Sound

Schnecke nach alten Vorlagen

Beispiel einer Schnecke, nach einer Gambe im Renaissance-Stil

During my carpentry apprenticeship, I built my first instruments. My journeyman’s examination project—a handcrafted acoustic bass guitar complete with its own case—set me on a path: I wanted not merely to make things, but to create entire worlds of sound.

I decided to make a living through art and music, a path that demanded versatility. My everyday life evolved into a threefold practice encompassing commissioned artwork, music, and woodcarving.

Musically, I moved between different worlds. With the group Trioglyzerin, I composed and performed live scores for silent films. Through my solo project Cellotronics, I explored the connection between cello and electronics. Under the name Tangotronics, I developed my own style of self-composed electronic tango. Alongside these musical projects, I created commissioned woodcarvings and paintings, bringing together craftsmanship and artistic imagination.

In 2012, I brought these experiences together by founding the kOff e-Cello Manufaktur. At its heart was the development of new electro-acoustic cellos— instruments that combine traditional craftsmanship with new technical and sonic possibilities. My aim was not simply to further develop an existing instrument, but also to explore how sound, form, and playing experience could be reimagined.

My instruments and works were presented at Paris City Hall (Hôtel de Ville) in 2015 and at the Museum of Decorative Arts (Kunstgewerbemuseum) in Berlin in 2016.

Whether carving, painting, making music, or building instruments, my work moves between applied craftsmanship and free artistic expression, between acoustic tradition and electronic sound worlds. I am interested in exploring these boundaries and discovering forms of expression that cannot be confined to a single discipline.

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Vogelkopf

Vogelkopf

e-Stic, Baujahr 1990
Entwurf Skizzen zur Gambia

e-Stic, Baujahr 1992, hundertfach live bewährt, noch bevor es Yamaha und Co gab. Mit der Zeit wuchs der Wunsch, mehr natürliche Vibrationen und Klang zu bekommen. Das war der Beginn vieler Experimente mit Halbakustischen Instrumenten.

Gambia, vollakustisches Cello im Gambengewand

mein erstes akustisches Cello entstand im  Gamben Design

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© 2023 kOff e-Cello Berlin                                                                              Erstellt mit Wiw.com

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